Netzwerke

Abgleich mehrerer Outlook-Installationen im Netzwerk

→ 30. Oktober 2012

In Kleinbetrieben wird oft Outlook eingesetzt. Obwohl jeder seinen Kalender führt, geht häufig die gemeinsame Terminkoordination schief.

Wäre es nicht toll, wenn sich die einzelnen Kalender untereinander abgleichen und jeder die ganzen offiziellen Termine sieht?

Wäre es nicht toll, dass nur einer den Termin oder die Aufgaben, Notizen einträgt und alle davon Kenntnis haben und sich das eigenen Eintragen sparen?

Vor einigen Tagen haben wir ein solches Abgleichsystem/-programm für Outlook installiert. Die Kunden jubeln. Am Arbeitsplatz X eingetragen und am Arbeitsplatz Y spätestens nach 10 Minuten sichtbar. Egal an welchen Arbeitsplatz-PC sich die Mitarbeiter, Sie sehen sofort welche Termine anstehen.

Dieser Abgleich von Daten in Outlook kann sich auf Aufgaben, Kontakte, Notizen, Kalender und in gewissen Fällen auch auf die eMails beziehen. Und dies alles ohne zentralen Windows-Server. Eine kleine Software macht dies möglich. Kleine Kosten, große Wirkung.

Interesse? Einfach anrufen. 02263 / 481 999

 

Apropos: Für Aussendienstmitarbeiter gibt es sogar die Pro-Version, die auch über das Internet die Outlook-Installationen abgleicht.

Moderner Netzwerkaufbau

→ 23. Juli 2012

In den letzten Jahren wurden die Netzwerke immer schneller und vor allem im LAN-Bereich sollten die Leistungen der Netze heute bei weitem ausreichen.

(Außer es geht um Bild- oder Videodaten.)

Aber in einem normalen Handwerks- oder Handelsbetrieb sind die Netze heute leistungsfähig genug.

Wie war es früher?

Ganz zu Beginn gab es entweder ein BUS-System oder HUBs. Klingt gefährlich, ist es aber nicht.

Die Technologie baute einfach darauf, dass jeder senden konnte und jeder hören konnte, was im Netzwerk passierte. Damit nicht alle gleichzeitig sprachen, gab es Vereinbarungen für den Zugang und die Nutzung des Netzwerkkabels. Diese Vereinbarungen wurden in sogenannten “Protokollen” niedergelegt. Damit sich PCs unterhalten konnten, mussten sie das gleiche Protokoll nutzen.

Dann:

Es kam die Zeit der Switches, die immer intelligenter wurden.

Jetzt sprachen alle System an einem Anschluß des Switches wie bisher, aber ab dem Switch änderte sich das Verhalten.

Der Switch merkt sich, welcher PC (Apple) an welchem Anschluß “sitzt”. Wenn also PC “A” mit PC “K” “sprechen” will, dann sieht dies der Switch in Bruchteilen von Sekunden und entscheidet an welchen Anschluß er die Anfrage rausgibt. Somit können A mit K und M mit Z und V mit B sprechen, ohne sich gegenseitig zu stören. Vorausgesetzt sie alle sitzen an verschiedenen Anschlüssen des Switches.

Das kam auf, da hatte Ethernet noch 10 Mb/s. (Megabit pro Sekunde)

Dann:

Die Geschwindigkeiten stiegen von 10 auf 100 Mb/sek.. Allerdings noch nicht überall. Die Switches bekamen z.B. 15 10Mb/S-Anschlüsse (Ports) und einen 100Mb/s-Port.

Warum?

Die meisten Netzwerke hatten einen sternförmigen Aufbau mit dem Server in der Mitte. Da aber die meisten PCs mit dem Server sprechen wollten, wurde der schnelle Port für den Server genommen. Viele kleinere Systeme konnten so recht schnell (10Mb/s) mit dem Server sprechen, ohne dass sich die PCs sehr stark gegenseitig behindert haben.

Wachstum:

Wächst ein solches Netz, dann werden mehrere Switches über die schnellen Ports gekoppelt. Im Zentrum sitzt dann häufig ein speziller Switch, der mit vielen schnellen Ports ausgestattet ist.  Daran hängen die Satellitten-Switche, die Server und ggf. mehrere spezielle Speicherplatten. (NAS – Network Attached Storage).

 

Heute:

Heute sind die PCs mit mindestens 100Mb/s angebunden und die Switches sind mit 1Gb/s (Gigabit pro Sekunde) verbunden. Auch NAS-Systeme und die Server sind mit Gb-Netzwerkkarten ausgerüstet. Alles ungleich schneller als noch vor wenigen Jahren.

Gigabit-Netzwerk-Switch

→ 20. Juli 2012

Beim Einsatz von Switches sollte man etwas Grundverständnis haben, denn sonst kekommt man schnell beim Umstecken doch gerne Probleme.

 

Wie arbeitet ein Switch?

Für jeden Anschluß merkt sich der Switch, welche Computer an diesem jeweiligen Anschluß sitzen.

Wenn also der PC von Klaus mit dem PC von Peter “reden” will, dann schaltet der Switch zwischen diesen beiden eine direkte Verbindung, ohne dass der PC von Friedrich etwas mit bekommt. Also kann Friedrich ohne Engpass mit dem PC von Heike “sprechen”. Tolle Sache, wenn man nicht umstöpselt.

Doch verändert man durch umstecken oder Rechnertausch diese im Switch gemerkte Zuordnung, können deutliche Probleme eintreten. Dann kann z.B. Klaus nicht mehr mit Peter und Heike nicht mehr mit Friedrich. Denn die Anfragen erreichen die Adressaten gar nicht mehr. Der Switch lernt zwar nach und nach wieder die neue Verteilung, das kann aber dauern. Daher ist es sinnvoll nach einem Umbau, den Switch für einige Sekunden vom Stromnetzt zu trennen und damit neu zu starten, denn dann lernt er die Verteilung am schnellsten.

Also:

Nach Umbauten im Netzwerk oder an den beteiligten PCs den Switch resetten bzw. kurz vom Strom nehmen.

 

PC-Landschaft aus XP und Win 7

→ 15. Juli 2012

Eine Kombination aus XP-PCs und Win 7 PCs steht gerade vor der Überarbeitung.

Solche Kombinationen sind häufig anzutreffen. Ursprünglich reine kleinere XP-Netzwerke, die so nach und nach mit WIN 7-Arbeitsstationen ergänzt wurden. Das funktionierte meist gut, doch nun kommt XP langsam an sein Ende.

Was also tun?

Wir haben mit der Umstellung begonnen. Und zwar so, dass sämtliche Hardware und Software weiter im Einsatz bleiben kann.

Wir berichten weiter.